Braunschweig/Berlin (MH) – Die Regisseurin Isabel Ostermann wird neue Operndirektorin am Staatstheater Braunschweig. Die 41-Jährige übernehme die Aufgabe ab der Spielzeit 2017/18, teilte das Niedersächsische Kulturministerium am Freitag mit. Die gebürtige Braunschweigerin tritt die Nachfolge von Philipp Kochheim an.
Ostermann stehe "für die konsequente Öffnung der Oper für neue Publikumsschichten", sagte Ministerin Gabriele Heinen-Kljajić. "Wir wollen die Oper und das Musiktheater spannend für jede Generation machen", betonte die künftige Generalintendantin des Staatstheaters, Dagmar Schlingmann.
"Ich liebe das Theater in Braunschweig. Es hat meine Berufswahl entscheidend beeinflusst", sagte Ostermann laut Mitteilung. Sie sang dort im Kinder- und Jugendchor und absolvierte ein Regiepraktikum. An der Arbeit als Operndirektorin reize sie besonders die aktive Ensemblearbeit. "Ich möchte die Sänger intensiv fördern, und sie auch fordern", erklärte die Jurorin mehrerer renommierter Gesangs- und Regiewettbewerbe.
Ostermann hat an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" Opernregie studiert und seit 2001 eine Reihe eigener Inszenierungen in Berlin, Dortmund, Erfurt, München und Regensburg vorgelegt. In den vergangenen zehn Jahren war sie an der Berliner Staatsoper Persönliche Referentin von Intendant Jürgen Flimm und Künstlerische Produktionsleiterin der Werkstatt.
(wa)
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