Bund steigert Zuschüsse für Hauptstadtkultur

08. Mai 2017 - 17:40 Uhr

Berlin (MH) – Der Bund stockt seine Förderung für die Kultur Berlins auf. So werden die Berliner Philharmoniker jährlich mit 7,5 Millionen Euro und die Opernstiftung mit zehn Millionen Euro unterstützt. Das steht im neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag, den Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Montag unterzeichnet haben.

Unterzeichnung Hauptstadtfinanzierungsvertrag

Unterzeichnung
Hauptstadtfinanzierungsvertrag

Der Hauptstadtkulturfonds wird um mehr als 50 Prozent auf 15 Millionen Euro aufgestockt. Damit sollen Einzelprojekte und Veranstaltungen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung gefördert werden, insbesondere Projekte der freien Szene. Daneben übernimmt der Bund die Betriebs- und Programmkosten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Humboldt Forum. Auch die Unterstützung von Einrichtungen wie die Berliner Festspiele, die Berlinale, das Haus der Kulturen der Welt und das Jüdische Museum setzt der Bund fort.

Der neue Hauptstadtfinanzierungsvertrag läuft von 2018 bis 2027. Mit dem Abschluss zeige der Bund sein langfristiges Engagement für die Kultur der Hauptstadt, sagte Kulturstaatsministerin Grütters. Sie äußerte sich froh, dass mit den Berliner Philharmonikern "ein Juwel der Berliner Musikkultur mit nationaler wie internationaler Strahlkraft" gefördert und gleichzeitig ein Beitrag zur "erstrangigen musikalisch-künstlerischen Arbeit an den Berliner Opern" geleistet werde.

(wa)

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(08.05.2017 – 18:03 Uhr)

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http://www.kulturstaatsministerin.de

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