Wiesbaden/Berlin (MH) – Das hr-Sinfonieorchester erhält den Hessischen Kulturpreis 2025. Mit der Auszeichnung würdige man das Orchester als kulturelles Aushängeschild des Landes, sagte Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. Der Kulturpreis soll dem Klangkörper und seinem Chefdirigenten Alain Altinoglu am 20. Juni beim Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals in Kloster Eberbach verliehen werden.
Das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks trage in herausragender Weise zum kulturellen Leben des Landes bei, erklärte Rhein. Als musikalischer Botschafter Hessens und Deutschlands genieße es international einen exzellenten Ruf. "Besonders durch seine eigens konzipierten Familienkonzerte, die sich an Kinder zwischen sechs und elf Jahren und ihre Familien richten, eröffnet das Ensemble seit mehr als drei Jahrzehnten jungen Menschen einen spielerischen und sinnlichen Zugang zur Welt der klassischen Musik", betonte der Ministerpräsident.
Der Hessische Kulturpreis wird seit 1982 jährlich für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung vergeben. Die Auszeichnung ist mit 45.000 Euro dotiert. Im Kuratorium sind neben dem Ministerpräsidenten und dem Kulturminister neun weitere Personen aus Kunst, Kultur und Bildung vertreten. 2024 ging der Preis an die Direktorin des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main, Mirjam Wenzel, 2023 an den Intendanten der Oper Frankfurt, Bernd Loebe, und 2022 an die Literaturwissenschaftlerin Anne Bohnenkamp-Renken. Zu den früheren Preisträgern gehören der Komponist und Dirigent Michael Gielen (1985), die Bratschistin Tabea Zimmermann (2002), die Sopranistin Christne Schäfer, der Tenor Christop Prégardien und der Dirigent Lothar Zagrosek (alle 2006) sowie der Countertenor Andreas Scholl und die Pianistin Tamar Halperin (2016)
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(wa)
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