Bern/Berlin (MH) – Krzysztof Urbański bleibt fünf weitere Jahre Chefdirigent der Berner Symphoniker. Der Stiftungsrat und der polnische Dirigent verlängerten den Vertrag bis 2032, wie die Bühnen Bern am Dienstag mitteilten. Der 43-Jährige kam 2024 als Nachfolger von Mario Venzago nach Bern.
Urbański beherrsche als Dirigent alle musikalischen Epochen, erklärte Stiftungsratspräsident Werner Luginbühl. "Unverkennbar ist sein leidenschaftliches Bekenntnis zur Orchesterqualität: Er wünscht, das große Potenzial des Berner Symphonieorchesters voll auszuschöpfen." Der Weg des Chefdirigenten und des Orchesters habe bereits in den ersten beiden Spielzeiten zu wunderbaren Ergebnissen geführt, fügte Intendant und Konzertdirektor Florian Scholz hinzu. "Gemeinsam begeben sie sich auf musikalische Höhenflüge, was uns auch die positiven Reaktionen des Berner Publikums beweisen."
Unter Urbańskis Leitung habe das Berner Symphonieorchester seine künstlerische und thematische Bandbreite kontinuierlich erweitert, hieß es. Bekannte Werke des spätromantischen Repertoires stünden kombinierten Wieder- und Neuentdeckungen sowie spannenden Werken der klassischen Moderne der Gegenwart gegenüber. In den kommenden Spielzeiten werde das Orchester gemeinsam mit seinem Chefdirigenten seine Tourneetätigkeit auf internationaler Ebene weiter ausbauen.
Urbański bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. "Die Zusammenarbeit mit dem Orchester und dem gesamten Team von Bühnen Bern war in den vergangenen Spielzeiten ein großes Privileg und eine ständige Quelle künstlerischer Inspiration", sagte der Dirigent. "Ich schätze die starke und vertrauensvolle Beziehung, die sich zu unserem Publikum entwickelt hat, sehr." Die Verlängerung seines Vertrages bestätige sein Engagement für die künstlerische Vision, die man gemeinsam gestaltet habe und so auch über die nächsten Jahre weiter entwickeln könne.
Die Stiftung Bühnen Bern entstand 2011 aus der Fusion des Berner Symphonieorchesters mit dem Stadttheater Bern. 2021 wurde das Vierspartenhaus Konzert Theater Bern in Bühnen Bern umbenannt. Das Haus bietet jährlich rund 400 Veranstaltungen, darunter mehr als 30 Premieren einschließlich Uraufführungen und Schweizer Erstaufführungen.
© MUSIK HEUTE. Alle Rechte vorbehalten – Informationen zum ➜ Copyright
(wa)
Mehr zu diesem Thema:
Link: