Köln/Berlin (MH) – Für den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" sind in diesem Jahr mehr als 60 Künstler und Kollektive nominiert. Chancen auf die Auszeichnungen haben in der Kategorie Darsteller Musiktheater Ambur Braid für ihre Darstellung der Katerina Lwowna Ismailowa in "Lady Macbeth von Mzensk" an der Komischen Oper Berlin, Richard Glöckner als Algernon in "Mein Freund Bunbury" am Eduard-von-Winterstein-Theater und Nadine Lehner als Renata in "Der feurige Engel" am Theater Bremen, teilte der Deutsche Bühnenverein am Donnerstag mit. Der Preis wird am 14. November im Hessischen Staatstheater Wiesbaden verliehen.
Als beste Regisseure Musiktheater sind Frank Hilbrich für "Rummelplatz" an den Theatern Chemnitz, Anna Weber für "Die Reise nach Reims" am Theater Bremen und Matthew Wild für "Peter Grimes" am Theater Bielefeld nominiert. Weitere Ehrungen gibt es für Darsteller im Tanz, im Schauspiel und im Theater für Junges Publikum, für Choreografien, für Inszenierungen im Schauspiel und im Theater für Junges Publikum sowie in den Kategorien Raum, Kostüm, Medien und Genrespringer. Zudem werden der "Preis für das Lebenswerk" und ein "Perspektivpreis der Länder" verliehen.
Der Faust wird in diesem Jahr zum 21. Mal verliehen. Die Auszeichnung geht an Kulturschaffende, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Sie wird von der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, dem Deutschen Bühnenverein und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben. Über die Preisträger entscheidet eine Jury, die von der Akademie der Darstellenden Künste benannt wurde.
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(wa)
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