Steigende Zuschauerzahlen bei Orchestern und Opernhäusern

06. August 2012 - 10:05 Uhr

Hervorragende Besucherbilanzen und Rekordauslastungen verzeichnen zahlreiche Orchester und Opernhäuser in der abgelaufenen Saison 2011/12. Wie die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) am Freitag mitteilte, gelte das nicht nur für die Klangkörper und Bühnen in den Metropolen, sondern auch in regionalen Zentren. Die Zahlen bestätigten das Ergebnis der aktuellen GfK-Studie, wonach klassische Konzerte, Oper und Operette mittlerweile den Löwenanteil des Live-Musikmarktes ausmachen.

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So habe die Oper Frankfurt ihre Saisonbilanz mit einer Höchstmarke beim Kartenverkauf abgeschlossen Auch die Mehrspartentheater in Lübeck oder Schwerin hätten mit knapp 200.000 Besuchern rund 10.000 Gäste mehr als in der Vorsaison gezählt. Ein Wachstumsbereich seien zudem Open-Air-Veranstaltungen wie die Opernfestspiele Heidenheim oder die "Public Viewing"-Events der Bayerischen und der Berliner Staatsoper.

Auch das oftmals schon totgesagte Abonnement erlebe eine Renaissance. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin könne eine Rekordsteigerung seiner Abonnentenzahlen von 14,09 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Von anderen Orchestern sei ebenfalls Positives zu hören, sagte DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens. "Einen stärkeren Beweis für die Wertschätzung der künstlerischen Leistung eines Orchesters oder Opernhauses als der Kauf eines Abonnements kann ein Besucher kaum geben. Wer mehrere Veranstaltungen im Paket kauft, bekennt sich deutlich zu seinem örtlichen Orchester und zeigt sich ihm auch emotional verbunden", erklärte Mertens.

(wa)

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Link:

http://www.dov.org/

 

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