Berlin – Der frühere Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat eine Verantwortung für mögliche Planungsfehler bei der Sanierung der Berliner Staatsoper abgelehnt. Alle Planungen und Umplanungen seien von der fachlichen Ebene vorbereitet worden, er habe nie einsame Entscheidungen getroffen, sagte der 62-Jährige am Freitag vor dem Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses zur Aufklärung des Bauskandals. "Sie müssen nicht denken, dass ich da an meinem Schreibtisch sitze und mir was ausdenke."
Mit inzwischen fast 400 Millionen Euro wird die Sanierung des Opernhauses fast doppelt so teuer wie geplant. Der Termin zur Wiedereröffnung hat sich von 2013/14 auf voraussichtlich 2017 verschoben.
(dpa/MH)
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