Berlin (MH) – Der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim (83) ruft ein neues Festival ins Leben. Das West-Eastern Divan Festival soll internationale Musiker in Berlin zusammenbringen, teilte die Daniel-Barenboim-Stiftung am Donnerstag mit. Vom 11. bis 18. September 2026 sind zehn Konzerte in der Berliner Philharmonie, dem Pierre-Boulez-Saal und dem Technoclub Berghain geplant.
Den Auftakt gestalten Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra in der Philharmonie. An einem anderen Abend konzertiert das Ensemble mit dem Pianisten Lang Lang. Für weitere Veranstaltungen werden Künstler wie der Oud-Spieler Naseer Shamma, der Flötist Emmanuel Pahud sowie die Pianistin Kathleen Tagg und der Klarinettist David Krakauer erwartet. Zudem sind Studenten der Barenboim-Said-Akademie, der Fundación Barenboim-Said in Sevilla sowie des Barenboim-Said-Center for Music Ramallah in Konzerten zu erleben. Das vollständige Programm des Festivals soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Die gemeinnützige Daniel-Barenboim-Stiftung wurde im März 2008 als Dachorganisation für die musikalischen Bildungsprojekte des weltbekannten Dirigenten und Pianisten gegründet, der mit dem amerikanischen Literaturwissenschaftler Edward Said bis zu dessen Tod 2003 intensiv zusammengearbeitet hatte. Die Hauptprojekte der Stiftung sind das Management des 1999 ins Leben gerufenen West-Eastern Divan Orchestra, Bildungsprojekte im Nahen Osten sowie die 2015 ins Leben gerufene Barenboim-Said-Akademie in Berlin.
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(wa)
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