Wiesbaden/Berlin (MH) – Das Staatstheater Wiesbaden stellt in der Opernspielzeit 2016/17 den Komponisten Richard Wagner in den Mittelpunkt. Von November bis April kommt die Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" auf die Bühne, wie Intendant Uwe Eric Laufenberg am Dienstag angekündigte. Während der Internationalen Maifestspiele 2017 wird der Zyklus zweimal komplett aufgeführt.
Der "Ring" sei für Wiesbaden ein Großereignis, sagte Laufenberg, der in diesem Jahr für die Eröffnung der Bayreuther Festspiele den "Parsifal" inszeniert. Die vier Werkteile böten eine unendliche Assoziationsfläche, in der Verlustängste wie Zukunftsträume ihren Ausdruck fänden, heißt es in der Ankündigung des Theaters. Laufenberg wird das Regie-Team in Wiesbaden leiten. Die musikalische Leitung übernimmt der britische Dirigent Alexander Joel.
Auf dem Opernspielplan stehen in der kommenden Saison zehn Neuinszenierungen. So wird der russische Regisseur Vasily Barkhatov mit der Dirigentin Daniela Musca "Eugen Onegin" von Peter Tschaikowsky erarbeiten. Mit der Drei-Personen-Barockoper "La Giuditta" von Alessandro Scarlatti setzt das Haus seine Zusammenarbeit mit der Mainzer Musikhochschule fort.
Das Hessische Staatsorchester ist in acht Sinfonie- und sieben Kammerkonzerten zu erleben. Zudem gestalten die Musiker Sonderkonzerte, ein Neujahrskonzert sowie zahlreiche Kinder- und Familienkonzerte.
(wa, mit dpa)
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