Berlin (mh) – Das Konzerthaus Berlin hat die Saison 2013/14 mit einer Gesamtauslastung von 81,6 Prozent abgeschlossen. Das bedeute eine Steigerung um 3,8 Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Spielzeit, teilte das Haus am Donnerstag mit. Die 334 Eigenveranstaltungen wurden von 163.100 Gästen besucht. Damit werde die Jahresbilanz 2013 noch übertroffen, die die beste seit zehn Jahren war.
Besonders großen Publikumszuspruch fanden thematische Festivals. So erreichte die Hommage an Leonard Bernstein im November 2013 mit Konzerten, Filmabenden und einer Ausstellung 10.310 Besucher, was einer Auslastung von 87 Prozent entspricht. Das zehntägige Festival Südamerika im Februar 2014 lockte 16.000 Besucher ins Haus (89 Prozent Auslastung).
Die 83 Junior-Veranstaltungen zählten 14.000 Gäste. Weitere 3.000 Schüler und Studenten nahmen an Proben des Konzerthausorchesters teil. Neben den stets ausverkauften Espresso-Konzerten und dem Beethoven-Salon sind die acht öffentlichen Proben des Konzerthausorchesters mit einer Auslastung von 91 Prozent ein Publikumsmagnet zur Mittagszeit geworden.
Wegen der Bühnenerneuerung im Großen Saal geht das Konzerthaus unter der Leitung des Intendanten Sebastian Nordmann in eine längere Sommerschließzeit. Während dieser tritt das Konzerthausorchester an unterschiedlichen Orten in und um Berlin auf, etwa beim Choriner Musiksommer, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder dem Musikfest Berlin. Beim Kiez-Konzert-Festival vom 01. bis 08. September präsentieren Musiker des Orchesters 14 Konzerte vom Finnischen Tango im Badehaus Szimpla über klassisches Streichquintett in der Hörsaalruine der Charité bis zu Wandelkonzerten im Museum Berggruen.
Die neue Saison eröffnet das Konzerthausorchester Berlin gemeinsam mit dem Pianisten Arcadi Volodos, Artist in Residence 2014/15, am 10. Oktober 2014.
(wa)
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