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"Die Gezeichneten" in München verhalten aufgenommen

01. Juli 2017 - 23:44 Uhr

München – Die Neuinszenierung von Franz Schrekers selten gespielter Oper "Die Gezeichneten" ist am Samstagabend bei den Münchner Opernfestspielen verhalten aufgenommen worden. Am besten schnitten in der Publikumsgunst Christopher Maltman als Graf Tamare, Tomasz Konieczny als Herzog Adorno, John Daszak als Salvago und Catherine Naglestad als Carlotta ab. Auch Ingo Metzmacher am Pult des Bayerischen Staatsorchesters wurde kurz umjubelt – das war aber kein Vergleich mit den Ovationen, die in München üblicherweise dem umschwärmten Generalmusikdirektor Kirill Petrenko dargebracht werden. (RezensionSchreker-Oper in München als kunsthistorisches Seminar)

"Die Gezeichneten"

"Die Gezeichneten"

Eine Art Duell von Bravo- und Buhrufern brach los, als der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski zusammen mit seinem Team auf der Bühne des Nationaltheaters erschien. Seine mit kunsthistorischen und filmgeschichtlichen Anspielungen gespickte Inszenierung war teils schwer zu entschlüsseln. Die Neuproduktion der 1918 uraufgeführten "Gezeichneten" ist die erste Aufführung einer Oper Schrekers (1878-1934) im Nationaltheater seit mehr als 90 Jahren.

(dpa/MH)

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