Kosky inszeniert "Semele" an Komischer Oper Berlin

12. Mai 2018 - 10:00 Uhr

Berlin (MH) – Mit Georg Friedrich Händels Oratorium "Semele" setzt die Komische Oper Berlin am (heutigen) Samstag ihre Serie von Barockopern-Produktionen fort. Die Regie führt Intendant Barrie Kosky anstelle der erkrankten Laura Scozzi, wie das Haus mitteilte. Mit Konrad Junghänel steht ein Alte-Musik-Spezialist am Pult.

"Semele"

"Semele"

In der Titelpartie ist die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier zu erleben. Die Mezzosopranistin Katarina Bradić gibt Semeles jüngere Schwester Ino. Tenor Allan Clayton singt den Jupiter, Ezgi Kutlu dessen Ehefrau Juno.

Scozzi, die mit "Semele" ihr Debüt an der Komischen Oper geben sollte, hat die Probenarbeit Anfang Mai April aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. "Ich war darüber sehr betrübt, denn das Projekt liegt mir sehr am Herzen, und ich habe sehr viel Zeit und Liebe darin investiert", wurde die Italienerin zitiert. Kosky übernahm die Regie und arbeitet mit Scozzis Team aus Bühnenbildnerin Natacha Le Guen de Kerneizon, Kostümbildnerin Carla Teti und Lichtdesigner Alessandro Carletti.

Berichtigung (13.05.2018 – 01:25 Uhr): Im letzten Absatz, erster Satz, muss es richtig heißen: (…) hat die Probenarbeit Anfang April (nicht: Anfang Mai).

(wa)

Die Premiere ist hier im Livestream zu sehen (Beginn 19:30 Uhr):

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