Baden-Baden/Berlin (MH) – Die Geschäftsführerin des Festspielhauses Baden-Baden, Ursula Koners, gibt ihren Posten zum 30. Juni 2026 ab. Sie verlasse das Haus nach mehr als sechs Jahren aus persönlichen Gründen, teilte das Opern- und Konzerthaus am Dienstag mit. Als Nachfolgerin berief der Vorstand der Kulturstiftung Festspielhaus Bianca Biwer, die seit über zwölf Jahren als Bundesgeschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation "Weißer Ring" wirkt.
Man respektiere Koners' Entscheidung, bedauere sie aber auch. "Mit ihr verlässt uns eine Führungspersönlichkeit, welche das Festspielhaus zusammen mit dem Intendanten Benedikt Stampa erfolgreich durch die schwierigen Jahre der Pandemie und in den Aufschwung der letzten Jahre gesteuert hat", sagte der Vorsitzende der Kulturstiftung, Ernst-Moritz Lipp.
Biwer wird bereits zum 1. Juni 2026 in die Geschäftsführung des Festspielhauses eintreten. "Meine neue Kollegin bringt die Managementerfahrung aus der Führung einer bedeutenden Organisation ein sowie die Kompetenz, jedes Jahr von engagierten Förderern ein großes Volumen an Spenden einzuwerben", erklärte Intendant Stampa.
Im ersten Halbjahr 2026 wird das Festspielhaus seine Führung zusätzlich verstärken. Als Geschäftsleiterin für Vertrieb, Marketing und Kommunikation kommt Kerstin Glasow nach Baden-Baden, und Hanna Wolf wird Leiterin für das Förderprogramm. Beide haben diese Funktionen bisher bei den Berliner Philharmonikern beziehungsweise der Komischen Oper Berlin inne.
Das 1998 eröffnete Festspielhaus Baden-Baden ist mit seinen 2.500 Plätzen die größte Opernbühne in Deutschland und einer der größten privatfinanzierten Festivalveranstalter in Europa. Eigenen Angaben zufolge zieht es mit Oper, Konzert, Tanz und Entertainment jährlich mehr als 150.000 Besucher an.
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(wa)
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