Leipzig/Berlin (MH) – Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig geht in diesem Jahr an die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Mit der Auszeichnung würdige die Stadt Leipzig ein einzigartiges Langzeitprojekt, teilte das Bach-Archiv am Freitag mit. Seit 2006 verfolge die Stiftung das Ziel, in monatlich stattfindenden Konzerten das gesamte Vokalwerk Bachs aufzuführen. Die Medaille soll am 15. Juni im Rahmen des Bachfests Leipzig überreicht werden.
Chor und Orchester der Stiftung setzten unter der Leitung von Rudolf Lutz künstlerisch höchste Maßstäbe, hieß es. Mit begleitenden Werkeinführungen und Reflexionen zu Text und Musik des jeweils dargebotenen Werkes sowie der Veröffentlichung der Konzerte in Videos und auf CD werde das Schaffen Bachs einem großen Publikum auf innovative und nachhaltige Weise nahegebracht.
Mit der aus Meißner Porzellan gefertigten Medaille werden seit 2003 im Rahmen des jährlichen Leipziger Bachfests besondere Verdienste um die Pflege des Werkes von Johann Sebastian Bach (1685-1750) gewürdigt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Gustav Leonhardt, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Angela Hewitt, die Akademie für Alte Musik Berlin, der Thomanerchor Leipzig und zuletzt Marcel Ponseele.
Das Bachfest 2026 findet vom 11. bis 21. Juni statt und steht unter dem Motto "Im Dialog".
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(wa)
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