Pittsburgh/Berlin (MH) – Manfred Honeck (67) bleibt weitere fünf Jahre Chefdirigent des Pittsburgh Symphony Orchestra (PSO). Wie das Orchester am Mittwoch bekanntgab, verlängerte es den Vertrag des Österreichers bis zur Saison 2032/33. Dann wird Honeck das PSO 25 Jahre lang leiten, so lange wie niemand sonst in der 131-jährigen Geschichte des Klangkörpers.
"Von Beginn seiner Amtszeit an hat Manfred Honeck dieses Orchester, unser Publikum und unsere Stadt durch seine außergewöhnliche Hingabe zur Musik und seine künstlerische Leidenschaft, die unsere Geschichte nachhaltig geprägt hat, inspiriert", sagte Melia Tourangeau, Präsidentin und CEO des Pittsburgh Symphony Orchestra.
"Seit fast zwei Jahrzehnten verbindet mich eine ganz besondere Beziehung mit diesem Orchester", sagte Honeck. "Schon bei meinen ersten Auftritten spürte ich eine einzigartige Hingabe zur Musik und eine kraftvolle Interpretation. Unsere Beziehung gründet auf Vertrauen, Engagement und dem gemeinsamen Wunsch, die tiefste Bedeutung der Musik, die wir spielen, zu erfassen."
Honeck ist der neunte Chefdirigent des Pittsburgh Symphony Orchestra. Zu seinen Vorgängern zählen Music Lorin Maazel (1988-1996) und Mariss Jansons (1996-2004). Von 2005 bis 2008 war das Ensemble ohne musikalischen Leiter.
In der kommenden Saison dirigiert Honeck an neun seiner zehn Abonnement-Wochenenden fünf Uraufführungen, darunter fünf Auftragswerke des Pittsburgh Symphony Orchestra. Im April 2022 wird das PSO erstmals in seiner 125-jährigen Geschichte alle neun Beethoven-Sinfonien in einer Woche aufführen.
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(wa)
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