Hamburg/Berlin (MH) – Der polnische Pianist Szymon Nehring erhält den diesjährigen Sir-Jeffrey-Tate-Preis der Symphoniker Hamburg. Der 30-Jährige soll die Auszeichnung bei einem Konzert mit den Symphonikern am 7. Juni in der Hamburger Laeiszhalle überreicht bekommen, teilte das Orchester am Donnerstag mit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2020 alle zwei Jahre an außergewöhnlich begabte junge Musiker verliehen.
Der in Kraków geborene Nehring ist den Symphonikern Hamburg seit Jahren eng verbunden. Zudem konzertierte er mit Orchestern wie der Sinfonia Varsovia, dem Israel Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern und dem Orchestra of the Eighteenth Century. 2017 gewann er als erster Pole den Internationalen Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv. Zuvor war er bereits Finalist des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau.
Der Sir-Jeffrey-Tate-Preis erinnert an den britischen Dirigenten (1943-2017), der die Symphoniker Hamburg von 2009 bis zu seinem Tod leitete. Stifter der Auszeichnung sind Annegret und Claus-G. Budelmann. Über die Vergabe entscheidet eine Jury um Intendant Daniel Künel und die Stifter. Bis bisherigen Preisträger sind der britische Bratschist Timothy Ridout (2020), der spanische Pianist Martín García García (2022) und der portugiesische Akkordeonist João Barradas (2024).
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(wa)
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