15-jährige Geigerin gewinnt Rust-Preis

08. November 2026 - 16:54 Uhr

Dessau/Berlin (MH) – Bei der 13. Ausgabe des Violin-Förderwettbewerbs "Rust-Preis" hat Alina Li aus Potsdam am Sonntag den Sieg errungen. Nach einem zweiten Platz 2024 habe die 15-Jährige diesmal die Jury voll und ganz überzeugt, teilte das mitveranstaltende Anhaltische Theater Dessau mit. Damit verteidigte die Musikerin die als Leihinstrument zur Verfügung gestellte Meistergeige. Darüber hinaus erhielt sie 700 Euro Preisgeld.

Rust-Preisträger 2026

Der 2. Preis ging an die 17-jährige Amrei Martina von Drünen aus Dessau. Sie kann damit bis zum nächsten Wettbewerb 2028 auf einer von ihr ausgewählten Meistergeige der Ostdeutschen Sparkassenstiftung spielen. Ihr Preis ist zudem mit 500 Euro dotiert. Der 3. Preis wurde doppelt vergeben: Die 14-jährige Elli Giulietta Brehme aus Mecklenburg-Vorpommern und die 12-jährige Eliana Esther Rovner aus Dresden bekamen jeweils 250 Euro.

Der Sonderpreis des Anhaltischen Theaters wurde Marie-Luise Lange zugesprochen. Die Dessauerin, die an der Musikhochschule Weimar studiert, darf als Solistin mit der Anhaltischen Philharmonie auftreten und konnte ihr Meisterinstrument aus der vorherigen Wettbewerbsausgabe verteidigen.

Der "Rust-Preis" ist nach dem Komponisten Friedrich Wilhelm Rust (1739-1796) benannt. Teilnahmeberechtigt sind Talente zwischen zwölf und 21 Jahren aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Die dabei vergebenen Instrumente werden im Auftrag der Sparkassenstiftung von ostdeutschen Geigenbauern hergestellt. Damit soll neben dem künstlerischen Nachwuchs auch das traditionsreiche Handwerk unterstützt werden.

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(wa)

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