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Ricordi-Archiv stellt erste Dokumente zur Operngeschichte ins Internet

07. Dezember 2016 - 17:15 Uhr

Gütersloh/Berlin (MH) – Das Mailänder Ricordi-Archiv stellt Tausende Dokumente der italienischen Operngeschichte ins Netz. Wie das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann als Eigentümer des Archivio Storico Ricordi am Mittwoch mitteilte, wurde die Online-Plattform ➜ Collezione Digitale am Wochenende freigeschaltet.

Screenshot Collezione Digitale

Screenshot Collezione Digitale

Nach mehrjährigen Vorarbeiten könne zunächst die komplette ikonographische Sammlung des Archivs abgerufen werden. Sie umfasst mehr als 400 Porträts namhafter Künstler, rund 600 Bühnenbildentwürfe sowie mehrere tausend Kostüm- und Requisitenzeichnungen zu italienischen Opern. In den nächsten Jahren sollen zunächst Geschäftsbriefe, dann historische Fotografien und Poster, Libretti und Auszüge aus Partituren sowie administrative Dokumente einsehbar gemacht werden.

"Wir hoffen, damit ein Publikum über die Musikwissenschaft hinaus zu erreichen und auch eine neue, junge Generation für klassische Musik und die Welt der Oper zu begeistern", sagte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe.

Im Ricordi-Archiv befinden sich rund 7.800 Originalpartituren von mehr als 600 Opern, knapp 10.000 Libretti sowie die komplette Geschäftskorrespondenz des Hauses von 1888 bis 1962.

(wa)

Link:

http://digital.archivioricordi.com

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