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"Rigoletto" feiert Premiere an Berliner Staatsoper

02. Juni 2019 - 22:44 Uhr

Berlin (MH) – Die Berliner Staatsoper Unter den Linden hat am Sonntag eine Neuinszenierung von Giuseppe Verdis "Rigoletto" herausgebracht. Aus dem Sängerensemble stach Christopher Maltman in der Titelpartie heraus. Der britische Bariton überzeugte sowohl sängerisch als auch als Schauspieler und erhielt mit Abstand den meisten Applaus.

"Rigoletto"

"Rigoletto"

Die US-amerikanische Sopranistin Nadine Sierra brillierte als Gilda und entfaltete ihre schöne, leichte Stimme in verschiedenen Facetten. Ihr Landsmann Michael Fabiano als Herzog von Mantua gefiel in gefühlvoll interpretierten Passagen, während er insgesamt auf Kraft und Lautstärke setzte. Dafür erhielt der Tenor neben Beifall auch einzelne Buhrufe.

Die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada spielte solide, blieb aber hinter den Erwartungen zurück. Hervorzuheben sind die Holzbläser, die in ihren Solostellen brillierten. Bühnenbild und Kostüme verortete die Handlung in eine Zeit Anfang der 1930-er Jahre. Für die eher konventionelle Regiearbeit erhielt US-Amerikaner Bartlett Sher bei seinem Hausdebüt vom Premierenpublikum wohlwollenden Applaus.

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(tr/wa)

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