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Peter Rosen: "Hollywood Loves the Piano" basiert auf einer Doktorarbeit

29. März 2011 - 13:25 Uhr

Aus Anlass der Ausstrahlung seiner Dokumentation "Hollywood Loves the Piano" hat uns der Produzent Peter Rosen das folgende Interview  gegeben. (Click here for the English version.)

Peter Rosen

musik heute: Wie sind Sie auf die Idee für die Dokumentation "Hollywood Loves the Piano" gekommen?

Peter Rosen: Das war nachdem wir den Film "The Golden Age of the Piano" gedreht hatten. Dieser war für die Firma Philip Classics (heute ein Teil von Universal) ein großer Erfolg. Zuerst mit der Laserdisc und später weltweit mit der DVD hat sie gute Umsätze erzielt. Daher hat sie uns den Auftrag für einen weiteren Film über das Klavier erteilt.

musik heute: Wie lange haben Sie an "Hollywood Loves the Piano" gearbeitet?

Peter Rosen: Das hat etwa ein Jahr gedauert, was durchaus üblich ist für einen Dokumentarfilm dieser Länge.

musik heute: Wieviel Filmmaterial haben Sie sich angesehen, um diesen 45-Minuten-Film zusammenzuschneiden?

Peter Rosen: Wir stießen auf die Doktorarbeit eines Bekannten, der über dieses Thema geschrieben hatte. Seine Liste von rund 50 Filmen lieferte uns den Ausgangspunkt.

musik heute: Wird "Hollywood Loves the Piano" irgendwann einmal auf DVD erscheinen?

Peter Rosen: Leider nein. Wir verfügen nicht über die DVD-Rechte an den ganzen Filmausschnitten. Und deren Erwerb würde um die 50.000 US-Dollar kosten. Das würde der DVD-Verkauf nie im Leben wieder einbringen.

musik heute: Wie sind Sie ursprünglich darauf gekommen, Musikdokumentationen zu drehen?

Peter Rosen: Das begann 1979 mit dem Film "Leonard Bernstein: Reflections". Bis dahin hatte ich einige Kurzfilme über wissenschaftliche Themen wie Klimaforschung und den Monsun gedreht. Meine Auftraggeber waren die amerikanische Informationsagentur USIA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

Für die USIA habe ich auch das Porträt von Bernstein gedreht. Während dieser einjährigen Produktion habe ich alles gelernt, was ich über Musik weiß. Danach kamen viele andere Musiker auf mich zu, zum Beispiel Isaac Stern, Midori, Yo Yo Ma und Van Cliburn. Über die Jahre sind ein paar äußerst sehenswerte und aufregende Produktionen entstanden. Das alles verdanke ich Bernstein.

(Die Fragen stellte Wieland Aschinger.)

(Die offizielle Website von Peter Rosen: www.peterrosenproductions.com)

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