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Weimarer Musikstudenten führen Zimmermanns "Weiße Rose" auf

05. Oktober 2018 - 10:00 Uhr

Weimar – Vor 75 Jahren wurden die Geschwister Sophie und Hans Scholl zusammen mit anderen Mitgliedern der Widerstandgruppe "Weiße Rose" vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Mit Flugblättern hatten sie zum passiven Widerstand gegen das NS-Regime aufgerufen. Udo Zimmermann, im Todesjahr 1943 der jungen Widerstandskämpfer geboren, hat ihnen mit seiner Kammeroper "Die weiße Rose" ein Denkmal gesetzt. Am (heutigen) Freitag führen Studenten der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar die szenische Arbeit von Lisa Astrid Mayer und Alexandra Pop im Studiotheater Belvedere auf. Mit dabei sind auch Gäste der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.

Yuko Hayashi (Sophie Scholl in "Weiße Rose")

Yuko Hayashi
(Sophie Scholl in "Weiße Rose")

Die Oper zeigt Hans und Sophie Scholl in der Stunde vor ihrem Tod im Gefängnis München-Stadelheim. Als ein collagenhaftes Zwei-Personen-Stück konzentriert sich das Werk ganz auf das Innenleben der Geschwister und zeichnet ein intimes Bild ihrer Hoffnungen, Erinnerungen und ihres Ringens mit sich selbst.

15 Musiker unter der Leitung der Dirigierstudenten Vitali Alekseenok und André Callegaro führen das Stück für zwei Sänger auf. Bühne und Kostüme stammen von Selma Kracht. Jeweils 20 Minuten vor Aufführungsbeginn gibt es eine Werkeinführung. "Die weiße Rose" ist in einer anderen Inszenierung auch am Theater Gera zu sehen.

(dpa/MH)

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