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Umjubelte "Meistersinger" zum Auftakt der Bayreuther Festspiele

26. Juli 2017 - 08:44 Uhr

Bayreuth – Die Bayreuther Festspiele sind am Dienstagabend mit einer fast einhellig bejubelten Neuinszenierung von Richard Wagners Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" eröffnet worden. Regisseur Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, hatte Wagners einzige komische Oper als eindringlichen Weckruf gegen Antisemitismus und Fremdenhass konzipiert und dabei eine direkte Verbindung zum Leben des Komponisten und der Verherrlichung seiner Werke im Nationalsozialismus hergestellt. (RezensionWeckruf gegen Antisemitismus: Koskys Bayreuther "Meistersinger")

"Die Meistersinger von Nürnberg"

"Die Meistersinger von Nürnberg"

Stürmischer Beifall umbrandete das hochkarätige Sängerteam der Eröffnungspremiere, allen voran Michael Volle als Hans Sachs. Ähnlich gut kamen Klaus Florian Vogt als Stolzing und Johannes Martin Kränzle als Beckmesser weg, während Anne Schwanewilms als Eva etliche Buhrufe hinnehmen musste. Einige Buhs bei überwiegender Zustimmung gab es auch für Regisseur Kosky sowie den Dirigenten Philippe Jordan, Musikchef der Pariser Bastille-Oper, am Pult des Bayreuther Festspielorchesters.

Unter den Ehrengästen der Premiere waren Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer, der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und das schwedische Königspaar Carl Gustaf und Silvia von Schweden.

(dpa/MH)

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