Das Geschäft mit der Geige (3/3): Der Stradivari-Effekt

13. September 2013 - 08:30 Uhr

Sonntag, 15. September 2013 / 18:00 – 18:30 Uhr
ARTE

Dokumentationsreihe (Deutschland 2013, Erstausstrahlung) In der letzten Folge der Serie geht Daniel Hope der Frage nach, welche Auswirkungen der Mythos um Stradivari, Guarneri und Amati für junge Musiker hat. Wie weit hängt der Erfolg vom "richtigen" Instrument ab?

Daniel Hope

An der Royal Academy of Music in London, einer der renommiertesten Musikhochschulen weltweit, werden die Musikstudenten auf den wertvollen Instrumenten ausgebildet. Den jungen Musikern ist es aufgrund der horrenden Preise oft verwehrt, sich eine eigene Geige anzuschaffen. Fatal – denn davon hängt ihre Karriere ab. In Hamburg findet deshalb jährlich ein Wettbewerb statt, bei dem sich junge Nachwuchstalente eine der teuren Violinen erspielen können.

Ein Besuch in New York bei Samuel Zygmuntoewicz, einem zeitgenössischen Meister des Geigenbaus, wirft erneut die Frage auf, wie gut die alten Saitenstrumente wirklich sind. Denn mit Blind Dates und akustischen Fingerabdrücken kratzt die Wissenschaft heftig am Mythos der himmlisch klingenden Holzinstrumente italienischer Herkunft. Der Nachbau einer Meistergeige führt Daniel Hope letztendlich zu einem überraschenden Schluss.

(pt/wa)

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