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Reimanns "Lear" beschließt Salzburger Premierenzyklus

20. August 2017 - 09:00 Uhr

Salzburg – Mit Aribert Reimanns "Lear" endet am (heutigen) Sonntag der Premierenreigen der Salzburger Festspiele. Inszeniert wird die 1978 uraufgeführte Oper nach dem berühmten Drama William Shakespeares von dem australischen Film- und Theaterregisseur Simon Stone, der mit dieser Arbeit bei den Festspielen sein Debüt gibt. Am Pult der Wiener Philharmoniker steht Franz Welser-Möst. Mit dem kanadischen Bassbariton Gerald Finley in der Titelrolle und den deutschen Sopranistinnen Evelyn Herlitzius als Goneril und Anna Prohaska als Cordelia ist die Premiere in der Felsenreitschule prominent besetzt.

"Lear"

"Lear"

Reimann, Jahrgang 1936, schrieb seinen "Lear" auf Anregung des großen deutschen Lied- und Opernsängers Dietrich Fischer-Dieskau, der in der Münchner Uraufführung auch die Titelrolle sang. Das Libretto stammt von Claus H. Henneberg. Seither erlebte der "Lear" 28 Neuinszenierungen und zählt damit zu den erfolgreichsten modernen Opern. Bei den Salzburger Festspielen ist das Werk erstmals in voller Länge zu erleben.

(dpa/MH)

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