Hamburger Konzertveranstalter gründen Musiker-Hilfsfonds

08. April 2020 - 17:14 Uhr

Hamburg/Berlin (MH) – Die drei größten Konzertveranstalter der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle in Hamburg wollen freiberufliche Musiker in Not unterstützen. Der am Mittwoch gegründete "Elbphilharmonie Hilfsfonds" soll Künstlern zugutekommen, die von Corona-bedingten Konzertabsagen betroffen sind. Dazu sammeln die HamburgMusik gGmbH, der NDR und die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette Eintrittsgelder, die Kartenkäufer nicht zurückverlangt haben.

Elbphilharmonie, Großer Saal

Elbphilharmonie, Großer Saal

"Ich freue mich sehr, dass wir diesen Hilfsfonds so schnell und unbürokratisch gemeinsam auf den Weg gebracht haben", sagte der Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle, Christoph Lieben-Seutter. Es stehe bereits ein "niedriger sechsstelliger Betrag" zur Verfügung. Weitere Veranstalter seien eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen.

Finanzielle Hilfe können selbständige, freiberufliche Musiker, Musikpädagogen und Bühnenkünstler beantragen, die seit dem 12. März an einem oder mehreren Auftritten in der Elbphilharmonie oder der Laeiszhalle mitgewirkt hätten und ihrer Verpflichtung wegen der generellen Absage aller Konzerte nicht nachkommen konnten. Die höchste Fördersumme beträgt 2.500 Euro, unabhängig von der Zahl der abgesagten Konzerte.

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(wa)

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